Die Stiftung

Im Mittelpunkt unserer Arbeit in der Bischof von Weis Stiftung zu Landstuhl steht der Mensch als Geschöpf Gottes mit seiner unantastbaren Würde. Das christliche Menschenbild verpflichtet uns zum Dienst am Menschen im Zeichen der Nächstenliebe.

Als kirchliche Einrichtung stehen wir in der Tradition des Bischofs Nikolaus von Weis, der bereits Mitte des 19. Jahrhunderts das Waisenhaus, heute Kinderheim St. Nikolaus, gegründet und damit rechtlosen, benachteiligten Kindern und Jugendlichen eine Heimat gegeben hat.

Die Schwestern vom armen Kinde Jesu führten sein Werk fort und setzten mit der Gründung der Schule Haus Nazareth einen Schwerpunkt im Bereich Bildung. Ergänzend gründeten die Dominikanerinnen das „Kindergärtnerinnen-Seminar“, jetzt Nikolaus-von-Weis Schule, und legten damit den Grundstein für berufliche Aus- und Weiterbildung. Das Erziehungs- und Bildungswerk des Bischof von Weis auf der Grundlage des christlichen Glaubens fortzuführen, ist uns noch heute ein Auftrag und Herausforderung für die Zukunft.

Bischof von Weis Stiftung
IBAN DE63 5409 0000 0081 1452 10

Eine Spendenquittung wird auf Wunsch gerne ausgestellt.

Nikolaus von Weis Schule in Landstuhl
Schule Haus Nazareth in Landstuhl
Kinderheim St. Nikolaus

Bischof von Weis Empfang August 2021

  1. Musikalisches Intro durch Hr. Dr. Markus Waldura
  2. Begrüßung der Anwesenden durch Hr. Thomas Sartingen, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Bischof von Weis-Stiftung
  3. Verabschiedung von Hr. Gereon Kohl als Vorstand der Bischof von Weis-Stiftung durch Hr. Thomas Sartingen
  4. Grußworte
    • Heike Gleißner, Schulleiterin Bischof von Weis-Stiftung
    • Marvin Hill, Heimsprecher Jugendrat Kinderheim St. Nikolaus
    • Rajko Schäfer, Vorsitzender MAV Bischof von Weis-Stiftung
    • Ralf Hersina, Stadtbürgermeister Landstuhl
    • Dr. Peter Degenhardt, Bürgermeister Verbandsgemeinde Landstuhl
    • Gudrun Hess-Schmidt, Beigeordnete Landkreis Kaiserslautern
    • Fr. Katharina Rothenbacher-Dostert, stellv. Referatsleitung Jugend und Sport Stadt Kaiserslautern
    • Sr. Christella Emling, Ordensschwester Dominikanerinnen
  1. Abschiedsworte von Hr. Gereon Kohl
  2. Gesangsauftritt durch die Schülerin Aaliya Wurm und den Schüler Sven Odermatt Schüler der Schule Haus Nazareth
  3. Einführung von Hr. Sascha Schwalb als neuen Vorstand der Bischof von Weis-Stiftung durch Hr. Thomas Sartingen
  4. Vorstellungsworte von Hr. Sascha Schwalb
  5. Einladung zum Empfang durch Hr. Thomas Sartingen
  6. Musikalisches Outro und Fine durch Hr. Dr. Markus Waldura

Im Anschluss erfolgte ein gemeinsames Beisammensein bei einem kleinen Umtrunk und Finger Food mit anregenden und spannenden Gesprächen.

Redebeiträge

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich begrüße Sie sehr herzlich zum Bischof von Weis Empfang 2021 – statt am 08. März, dem Geburtstag des Namensgebers unserer Stiftung, dieses Mal im August aus Anlass des Wechsels im Amt des Vorstandes der Bischof von Weis Stiftung.

So begrüße ich besonders herzlich Herrn Gereon Kohl, den scheidenden Vorstand mit seiner Frau Marita und seinen beiden erwachsenen Söhnen Lucas und Simon. Ebenso herzlich begrüße ich Herrn Sascha Schwalb, den neuen Vorstand unserer Stiftung, und seine Frau Ilona mit ihrem Sohn Ben.

Ich darf noch einige weitere Personen namentlich begrüßen:

  • Die Vertreter der benachbarten Schulen, Herrn Wolfgang Ringwald von der Realschule St. Katharina sowie Frau Charlotte Ducker und Herrn Stuart Rich von der Internationalen Schule
  • Herrn Domkapitular Karl Ludwig Hundemer, den Vorsitzenden des Caritasverbandes für die Diözese Speyer
  • und Herrn Hans-Peter Heinz, den vormaligen Leiter der Nikolaus von Weis Schule, sowie die beiden ehemaligen Mitglieder des Verwaltungsrates Frau Renate Gerlich vom Nardinihaus in Pirmasens und meinen Vorgänger als Vorsitzender des Verwaltungsrates Herrn Domdekan und Domkustos Dr. Christoph Kohl.

Sie gestatten mir, dass ich auf weitere namentliche Begrüßungen verzichte, ich verweise aber insbesondere noch auf die Rednerinnen und Redner der Grußworte – schön, dass Sie da sind und nachher zu uns sprechen werden.

Mein Gruß gilt der Presse, namentlich Herrn Frank Schäfer, und natürlich auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bischof von Weis Stiftung und den Mitgliedern unseres Verwaltungsrates.

Meine sehr geehrten Damen und Herren seinen Sie uns alle herzlich willkommen – toll, dass Sie da sind.

Verabschiedung Kohl

Stabwechsel, so lautet das Motto der heutigen Veranstaltung. Das hat etwas von Abschied und Neubeginn.

Wir verabschieden nach mehr als 10 Jahren Herrn Gereon Kohl als Vorstand der Bischof von Weis Stiftung – am 01. Mai 2011 hat er die Arbeit bei uns aufgenommen und zum 31. August diesen Jahres geht er in den wohlverdienten Ruhestand – wer ihn kennt, spricht, glaube ich, eher von Unruhestand oder sagen wir es fachlich korrekt: Gereon Kohl steigt ein ins „Dritte Leben“.

Wenn man im Internet nach den Schlagworten „Vorstand“ und „Stiftung“ sucht, dann findet man u.a. folgende Formulierung:

„Hauptaufgabe des Vorstandes einer Stiftung sind die Vertretung der Stiftung im Außenverhältnis sowie die Leitung bzw. Führung der Geschäfte im Innenverhältnis …“

Das hört sich zunächst an nach Telefonaten, Gesprächen, Konferenzen und Schreibtisch.

Lieber Gereon, ich glaube der Eintrag für „Vorstand der Bischof von Weis Stiftung“ müsste deutlich anders aussehen bzw. noch ergänzt werden. Ich will nur ein paar Stichworte nennen – ohne den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben:

  • Erarbeitung und Entwicklung des Leitbildes der Stiftung und eines neuen Logos, welches für sowohl die Stiftung als Ganzes als auch jede einzelne Einrichtung gleichermaßen steht
  • Verkauf des ehemaligen Schwesternhauses
  • Entwicklung einer neuen Leitungsstruktur für das Kinderheim
  • Renovierung und Umgestaltung der alten Verwaltung und des Josefshauses – mit allem was einem in alten Gebäuden begegnet, ohne dabei auch das Thema Denkmalpflege zu vergessen
  • Personalentwicklung
  • Stichwort Erbbaurecht
  • Verkehrserschließung
  • Vorgehen gegen den Waldfrevel im Wald der Stiftung
  • Weiterentwicklung der Konzeption für die Schulen der Stiftung
  • und so weiter und so weiter

Und dabei hattest Du immer zu aller erst das Wohl der uns anvertrauten Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Blick und natürlich auch das Wohl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung.

Die Jahre Deines Wirkens bei der Bischof von Weis Stiftung waren gute Jahre für die Stiftung – sicherlich nicht an allen Punkten ganz einfach und phasenweise auch belastend. Ich gehe davon aus, Du hast das eine oder andere Thema auch mit nach Hause genommen.

Sehr geehrte Frau Kohl, ich darf Ihnen herzlich danken für Ihr Verständnis.

Lieber Gereon, ich danke Dir im Namen der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie der Mitarbeitenden und im Namen des Verwaltungsrates für Dein Engagement, Deine Begeisterung und Dein Herzblut für die Sache der Bischof von Weis Stiftung.

Ich möchte Dir aber auch ganz persönlich danken für die intensive, sachorientierte, wertschätzende und freundschaftliche Zusammenarbeit – mir hat es riesig Spaß gemacht und ich hatte immer das gute und sichere Gefühl, wir können uns stets auf einander verlassen – vielen, vielen Dank.

Als Zeichen des Dankes haben wir – die Anwesenden, aber auch viele Menschen, die heute nicht kommen konnten – einen Rucksack gepackt mit guten Gaben, guten Worten und Zeichen für Deinen Weg ins „Dritte Leben“.

Alles Gute und Gottes reichen Segen für Deinen neuen Lebensabschnitt – viel Spaß im Dritten Leben.

Bevor wir jetzt zu den Grußworten kommen darf ich noch aus einem gemeinsamen Brief von Generalvikar Andreas Sturm und Ordinariatsdirektorin Dr. Irina Kreusch zitieren:

Lieber Herr Kohl,

vor 10 Jahren sind Sie hierher nach Landstuhl gekommen, genauso wie ich. Ich kann mich noch erinnern, dass Sie öfters auf unserem Heimgelände unterwegs waren. Sie waren immer nett und höflich zu uns Kindern und Jugendlichen. In letzter Zeit hat man Sie allerdings nicht mehr so oft gesehen wie früher, dies lag wahrscheinlich an Ihrer Arbeit. Oder besser gesagt, waren sie bei der Übergabe des Stabs noch im vollen Lauf, während Sie, Herr Schwalb, als übernehmender Läufer bereits im vollen Lauf sind.

Herr Schwalb, Sie haben den Stab nun übernommen, und ich heiße Sie, im Namen aller Kinder und Jugendlichen des Kinderheims St. Nikolaus, herzlich willkommen hier in Landstuhl. Wir wünschen Ihnen viel Ausdauer und Erfolg für Ihren Lauf.

Herr Kohl, vielen Dank für Ihr Engagement für unsere Einrichtung. Ich wünsche Ihnen, ebenfalls im Namen aller Kinder und Jugendlichen, alles erdenklich Gute für Ihren neuen Abschnitt Ihres Lebens.

Vielen Dank!

Sehr geehrter Herr Kohl,

sehr geehrter Herr Sartingen,

sehr geehrter Herr Schwalb,

liebe Kolleginnen und Kollegen

liebe Gäste,

als neue Schulleiterin Schule Haus Nazareth und der Nikolaus-von-Weis-Schule darf ich heute die ersten Grußworte an Sie alle und insbesondere an Sie Herr Kohl richten und ich mache ich natürlich sehr gerne.

Sehr geehrter Herr Kohl,

für Ihren Rucksack habe ich eine besondere Flasche sichern können. Es steht darauf:

Kohl – Essenz

Es ist ein süßer Apfelsaft mit etwas scharfer, würzender Minze.

Man könnte fast sagen- wie im wahren Leben oder wie alltäglich hier im beruflichen Kontext der Bischof von Weis Stiftung.

Sieht man sich Etymologie des Wortes Essenz an, dann bedeutet dieses Wort Essenz– Das Wesentliche, das Unerlässliche, den wichtigsten Bestandteil oder das entscheidende Element einer Sache.

Wir Christen finden die Essenz unseres Glaubens auch in der Heiligen Schrift. Die Schrift ist die Verkörperung Gottes als der Geist. Der Geist ist deshalb die Essenz, die Substanz Bibel.

Sehr geehrter Herr Kohl, Sie waren 10 Jahre die Essenz – der Geist – die Substanz– der entscheidende Bestandteil der Bischof von Weis Stiftung. Sie haben die wesentliche Ausrichtung der Stiftung geprägt, ihre Geschicke erfolgreich gelenkt und dabei den Stab, den es heute zu wechseln gilt, fest in der Hand gehalten.

Sie haben ein Qualitätsmanagement professionell auf- und ausgebaut und uns Ihren Geist damit auch viele noch kommende Jahre eingehaucht. Eben essenziel. Sie haben neu gebaut, renoviert und umgebaut und investiert.

Entscheidender als diese sichtbaren Errungenschaften wird mir jedoch Ihr Führungsstil und Ihr Umgang mit uns Mitarbeiter:Innen in Erinnerung bleiben: Respekt, Wertschätzung, Delegieren und Loslassen, Zutrauen und Sinnstiften. Haltung als Ihre stärkste Führungstechnik und Authentizität, Transparenz und Klarheit im Entscheiden und im Handeln. Und die Wichtigste Frage: was brauchen Sie von mir, damit Sie gut arbeiten können?

Vieles in den Schulen trägt Ihre Handschrift und ist von Ihrem Geist getragen. Gerade auch in der jüngeren Vergangenheit waren Sie essenziell in der Verantwortung für die beiden Schulen. Das hat Sie auf Ihrer letzten beruflichen Etappe, wie Sie mir berichteten, viel Kraft gekostet. Es ist eben, für die Essenz selbst nicht immer schön das Wesentliche, der wichtigste Bestandteil und das entscheidende Element zu sein. Das kann auch anstrengen.

Für all die Anstrengungen überbringe ich Ihnen den aufrichtigen Dank der Kolleginnen und Kollege, den Schülerinnen und Schüler und der Eltern.

Zudem die besten Wünsche für Ihren wohlverdienten Ruhestand, der wohl angesichts ihrer vielfältigen Freizeitaktivitäten, Ehrenämtern und Interessen eher ein Unruhestand werden wird.

Sehr geehrter Herr Kohl,

heute übergeben Sie den Stab an Ihren Nachfolger Herr Schwalb. Sie haben Ihre Etappe mit großem Erfolg – in der Schule würde man sagen: mit Sehr gut – hinter sich gelassen, hielten den Stab fest in der Hand,

Ähnlich, wie beim olympischen Staffellauf ist Herr Schwalb dann eine kurze Strecke parallel zu Ihnen gelaufen. Damit der Lauf, der Geist, das Wesentliche nun von Herrn Schwalb weitergeführt werden kann. Dieser nun fest zugreifen und Sie -Herr Kohl – müssen behutsam den Griff lockern und achtsam den Moment erkennen, an den Sie getrost sicher den Stab übergeben können und loslassen können

Ich bin mir sicher, dass Ihnen beiden dieser essenzielle Akt des Stabwechsels erfolgreich gelingt und Sie Herr Schwalb schon bald essenziell für die BVW Stiftung werden.

Ich wünsche Ihnen beiden auch im Namen meiner KollegInnen, zu all Ihrem zukünftigen Tun täglich neu Gottes reichen Segen.

Vielen Dank.

The Cup Song – Abschiedslied für Herrn Kohl

You got a ticket for your long way ‚round
Two bottles o‘ whiskey for the way
And you sure will have some sweet company
And you’re leavin‘ tomorrow, what do we say?

When you’re gone
When you’re gone
We’re gonna miss you when you’re gone
We’re gonna miss you by your flair
We’re gonna miss you everywhere, oh
We’re gonna miss you when you’re gone

When you’re gone
When you’re gone
You´ll also miss us when you’re gone
You’re gonna miss us, oh, that´s true
You’re gonna miss us, you´ll be blue, oh
You’re gonna miss us when you´re gone

You got your ticket for the long way ‚round
The one with the prettiest of views
It’s got mountains, it’s got rivers

It’s got sights to give you shivers
And all that is so pretty for you

When you’re gone
When you’re gone

We´re gonna miss you when you’re gone
We’re gonna miss you, oh, that´s true
We’re gonna miss you, we´ll be blue, oh
We’re gonna miss you when you´re gone

When you’re gone
When you’re gone
We’re gonna miss you when you’re gone
We’re gonna miss you by your flair
We’re gonna miss you everywhere
Oh, we’re sure gonna miss you when you´re gone

When you’re gone
When you’re gone
We´re gonna miss you when you’re gone
We’re gonna miss you, oh, that´s true
We’re gonna miss you, we´ll be blue, oh
We’re gonna miss you when you´re gone

In meinen inzwischen mehr als 500 Spielen als Schiedsrichter im Jugendbereich, in den Verbandsligen, in den Regionalligen und seit fast zwei Jahren nun auch in den Bundesligen habe ich vieles gelernt. Vieles von dem prägt mich heute in vielfältiger Hinsicht.

Zwei der für mich wichtigsten Aspekte möchte ich mit Ihnen teilen.

Selbstironie und Verbindlichkeit.

Es hat sehr lange gedauert, diese gesunde Portion Selbstironie zu erlangen. Aber ab diesem Zeitpunkt hat sich meine Perspektive, meine Haltung, mein Setting geändert. Mir wurde klar, dass schiedsrichtern kein Selbstzweck ist. Sondern man ist Teil des Sports. Der Fokus liegt auf dem Spiel, den Spielern.

Wenn ich als Schiedsrichter nicht auffalle, dann habe ich unaufgeregt und unauffällig geleitet.

Wenn man sich selbst nicht so wichtig nimmt, passiert es automatisch, dass das Gegenüber und dessen Anliegen in den Fokus rücken. Man hört auf nur darauf bedacht zu sein, sich und seine Person und Ziele ins rechte Licht zu rücken – und nimmt die Inhalte des Gegenübers intensiver und vor allem sachdienlicher wahr.

Man drückt damit aus: Du bist mir wichtig. Dein Anliegen ist mir wichtig.

Und der andere spürt das auch. Und nimmt im besten Fall die gleiche Haltung an.

Und zum zweiten Aspekt: Verbindlichkeit ist ebenso Ausdruck des Selbstverständnisses und des Auftretens.

Meine Pfiffe sind verbindlich, sie bringen meine Ansicht transparent zum Ausdruck. Auch zeige ich, was ich von den Spielern erwarte. Damit bringe ich auch prospektive Verbindlichkeit.

Verbindlichkeit ist im Privaten und Beruflichen elementare Grundlage des Miteinanders.

Verbindlichkeit heißt nicht, dass man alles weiß. Es heißt, dass man zu seinen Aussagen steht. Auch hier kommt wieder zum Ausdruck: Ich nehme dich und dein Anliegen ernst.

Lassen Sie mich an der Metapher des Regelbuchs eine für mich sehr wichtige verbindliche Differenzierung verdeutlichen: Im Rahmen dieses Regelwerks können wir unterschiedlicher Meinung und Auffassung sein, andere Perspektiven einnehmen. Und das ist auch gut so. Ich freue mich auf den fachlichen Diskurs mit Ihnen. Die Welt wäre ein sehr langweiliger Ort, wenn alle immer einer Meinung sind. In Abgrenzung dazu drückt Haltung das Annehmen eines festen Rahmens aus, in unserem Beispiel das Regelwerk. Wir bewegen uns in diesem Rahmen – in keinem Fall verlassen wir diese Mindestanforderungen.

Ganz klar: Meine Haltung ist ein klares Nein zu Gewalt, zu Diskriminierung, zu Intransparenz, zu Rassismus, zu Missbrauch. Denn das sind keine Meinungen, das ist Un-Haltung.

Verehrte Anwesende, liebe Gäste,

ich lade Sie ein, mich auf meinem Weg der Selbstironie und Verbindlichkeit zu begleiten. Lassen Sie uns eine klare Haltung definieren, wie unsere Arbeit für die uns anvertrauten Kinder, Jugendlichen und Schüler:innen sowie untereinander als Kolleg:innen und Geschäftspartner:innen verstehen.

Gemeinsam macht es mehr Spaß – ich freue mich darauf.

Vielen Dank.

Sehr geehrte Damen und Herren,

so bleibt mir am Schluss nur noch zu danken.

Und ich darf die Gelegenheit nutzen, mich sehr herzlich bei Frau Dorothea Halter – der Chefin der LIGA-Bank in Speyer – zu bedanken, die über 15 Jahre im Verwaltungsrat der Bischof von Weis Stiftung mitgearbeitet und Verantwortung übernommen hat und jetzt ausscheidet – Dorothea, vielen Dank für Deine engagierte Unterstützung.

Ich danke allen Musikern und allen, die zum Gelingen unseres diesjährigen Bischof von Weis Empfangs 2021 beigetragen haben.

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

ich lade Sie nun herzlich ein, gleich gemeinsam ein paar Meter weiterzugehen zur Nikolaus von Weis Schule: dort findet unter dem Vordach der weitere Empfang mit Speis und Trank statt.

Ich wünsche Ihnen interessante Begegnungen und anregende Gespräche. Ich danke für Ihr Kommen und wünsche Ihnen für später einen guten Nachhauseweg.

Zum Abschluss hören wir nochmals Herrn Dr. Waldura.

Impressionen